London Bus



Der öffentliche Personennahverkehr in London wird überwiegend durch die U-Bahn (Tube oder Metro) sowie durch Busse bewerkstelligt, hinzu kommen einige an mehreren Bahnhöfen in der Innenstadt haltende Regionalzüge sowie ein ausbaufähiges Straßenbahnnetz und einige Schiffe. Als typisch für London gelten rote Doppeldecker-Linienbusse.
Neben diesen typischen Bussen verkehren auch Standardfahrzeuge und Gelenkbusse in London.

Zuständig für die Gestaltung des Fahrplans ist das Unternehmen Transport of London, dieses vergibt Lizenzen für den Betrieb der einzelnen Linien an mehr als zwanzig private Busbetreiber. Das Londoner Busnetz besteht aus mehr als siebenhundert Linien und befördert gegenüber der Metro täglich etwa die doppelte Anzahl an Passagieren.

Der Liniennetzplan der Londoner U-Bahn ist jedoch deutlich übersichtlicher als der Busnetzplan, so dass viele Touristen konkrete Ziele bevorzugt mit der Metro ansteuern und den Bus für günstige Stadtrundfahrten nutzen. Tatsächlich lassen sich viele Sehenswürdigkeiten Londons sehr gut vom Bus aus sehen. Der traditionelle Londoner Doppeldecker ist der Routemaster. Dieser Bustyp ist jedoch nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich und wurde in den letzten Jahren durch andere Fahrzeuge ersetzt.
London Bus Big Ben
London Bus
Da die Routemaster vornehmlich bei Touristen sehr beliebt sind, wurde ihr Wiedereinsatz auf zwei Linien vorgenommen, auf welchen sich Routemaster mit modernen Linienbussen abwechseln. Auf Grund der verschärften Abgasbestimmungen waren kostspielige Umrüstungen für diese Fahrzeuge erforderlich. Neue ab 2012 angeschaffte Busse ähneln im Aussehen dem bekannten und beliebten Routemaster, sind jedoch für das Einsteigen mit einem Rollstuhl geeignet. Diese Busse werden als New Bus bezeichnet und verfügen wie der ausrangierte Roadmaster über eine offene Plattform, so dass der Einstieg außerhalb einer Haltestelle wieder möglich sein wird. Neben dem veränderten Aussehen wurde von Fahrgästen das Fehlen der hinteren offenen Plattform bei den zunächst beschafften Niederflur-Doppeldeckerbussen kritisiert. Diese werden allerdings noch lange Zeit neben dem New Bus im Londoner Stadtbild zu sehen sein.

Am günstigsten ist die Benutzung der Linienbusse in London mit der Travelcard, wobei auf die benötigte Zone geachtet werden muss. Wer das gesamte Stadtgebiet von Grater London bereisen möchte, benötigt eine Travelcard für alle sechs Zonen. Busse verkehren in London rund um die Uhr, wobei das Nachtbusnetz deutlich weitmaschiger als das Tagesnetz ausfällt. Zur Verkürzung der Aufenthaltszeiten an Haltestellen fahren auf den Linien im Stadtzentrum während der Hauptverkehrszeiten weiterhin Schaffner mit.

Busfahren in London
Viele Sehenswürdigkeiten in London lassen sich sehr gut vom Bus aus sehen





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